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Geschrieben von Lars
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Sonntag, 09 September 2007 |
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Dagegensein ist Mode. Man drückt seinen Protest im Kauf von
Produkten aus, oder einfach, indem man bestimmte Produkte nicht kauft,
nicht in bestimmte Filme geht oder bestimmte Veranstaltungen einfach
boykottiert.
In wenigen Worten: Protest beschränkt sich heutzutage vor allem auf Konsum oder Nichtkomsum. In zwei Worten: Binärer Protest.
Der Konsum von Bioprodukten (siehe Bionade) ist eine Form von
Protest, den sich clevere Marketinspezialisten zunutze machen. Man
protestiert gegen nichtartgerechte Tierhaltung, unfairen Handel von
Rohstoffen oder Lebensmittel mit potentiell genmanipulierten
Inhaltsstoffen. Das lässt sich eine breite Masse von Konsumenten den
einen oder anderen Euro mehr Kosten. Diese Form von Konsum befriedigt.
Sie soll ein Statement sein und vor allem das Gewissen beruhigen.
Fairtrade-Kaffee ist doch toll. Niemand wird mehr ausgebeutet und jeder
kann seinen Teil beitragen durch bloßen Konsum. Ohne aufzustehen
versteht sich, aber schließlich zahlt man doch dafür. Tatsächlich ist
fair gehandelter Kaffee zum Beispiel aber kaum teurer als der Rohstoff
für regulären Markenkaffee. Aber das Kaufargument zieht: Die Umsätze
für fair gehandelte Produkte überschlagen sich und steigern die
Gewinne, so dass die edlen Produzenten ähnliche Gewinne wie die
Ausbeuter einfahren - so liest man es zumindest. Bio ist sowieso trendy
und so fährt der Bauer vom Biohof den gleichen Benz wie sein idealloser
Nachbar mit der Massentierhaltung.

Diese Form von Protest ist freilich keineswegs mit dem zu
Vergleichen, was die Generationen vor uns unter dem Wort Protest
verstanden haben - Wenn auch ein Großteil der Kunden von Bioläden die
“postmaterialistische”, mittlerweile wohlhabende 68er-Generation ist.
Dies führt mich zum Anlass für diesen Artikel. Im September 1977,
also vor 30 Jahren, begann der “deutsche Herbst”. Ein kleiner Artikel
über Protest früher und heute - Argumente, Motivation und Formen. |
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Geschrieben von Lars
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Sonntag, 09 September 2007 |
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Im Moment entsteht ein neues Projekt auf virtualsun.de. Der eine oder andere Besucher mag vielleicht, sofern er dieses Projekt über die Startseite betritt, schon ein neues Banner auf der Startseite gesehen haben. Dies ist das Banner von Stereogam.
Stereogam ist ein Gemeinschaftsprojekt einer guten Freundin, der Sabrina, und mir. In diesem Blog wird die Arbeit von Limps Welt fortgeführt und erweitert. Die Schwerpunkte sind Denkwürdiges, Musik und Fotographie. Schaut doch mal rein - entweder über einen Klick auf das Banner auf der Startseite oder über >> http://stereogam.virtualsun.de <<.
Die Arbeit an Limps Welt wird so zunächst weitergeführt, parallel zunächst. Die Entwicklung von Stereogam muss abgewartet werden.
Schon jetzt gibt es eine Reihe von interessanten Artikeln.
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Geschrieben von Lars
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Mittwoch, 15 August 2007 |
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Das Thema Datenschutz ist ein hochaktuelles Thema. Werden
neue Gesetze beschlossen, die den Austausch von Informationen zwischen
verschiedenen Ämtern beschleunigen oder gewährleisten sollen, ruft dieses sofort
die Datenschützer auf den Plan. Denn die eigenen Daten sind privat, und jede
Weitergabe von Daten ist mehr als ein Eingriff in die Privatsphäre.
Auf den Servern verschiedenster Behörden schlummern Daten
von jedem von uns. Die kommunalen Ämter kennen nicht nur unsere Adressen,
sondern fast jedes Detail, das statistisch relevant sein könnte.
Zum Beispiel Familienstand, beruflicher Status, Körpergröße, Augenfarbe und Einkommen, aber auch ein Lichtbild, wie es in unserem Personalausweis zu finden ist.

Das Internet ist eine ganz neue Fundgrube, sowohl für
staatliche Informationssammler, wie Geheim- und Nachrichtendienste, als auch
kommerzielle Datensammler und Personalchefs. Denn jeder fünfte Deutsche gibt mittlerweile Informationen über
sich selbst im Internet preis.
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